Aktuelle Gottesdienste

Unseren aktuellen Gottesdienst finden Sie unter „Gottesdienste“. Viel Spaß beim Zusehen. Die Seite wird regelmäßig überarbeitet und aktualisiert.

Drive-In-Gottesdienst

Am Sonntag um 10.00 Uhr (Einlass ab 9.00 Uhr) laden wir Sie herzlich ein zu einem Drive-In-Gottesdienst mit eigenem Auto. Erinnern Sie sich noch an die Autokinos? Feiern Sie mit uns einen Gottesdienst auf dem Festplatz vor der Mehrzweckhalle in Trais-Horloff. Statt auf Stühlen im Festzelt bleiben Sie bequem in Ihrem Fahrzeug sitzen. Über das Autoradio miteinander verbunden wollen wir gemeinsam singen, beten und über die Angst nachdenken, die uns seit Wochen und Monaten bewusst oder unbewusst beschäftigt. Der Gottesdienst wird gestaltet von unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden, Dorothea Magel am Klavier und Pfarrer Martin Möller.


Wenn Sie sich fragen, wie so ein Gottesdienst abläuft: Sie kommen mit Ihrem Auto vorbei, bekommen einen Platz zugewiesen, auf dem Sie parken können. Alle weiteren Infos gibt es dann vor Ort. Freuen Sie sich auf ein ganz besonderes Erlebnis!

Demnächst wieder öffentliche Gottesdienste

Wir dürfen Sie wieder zu öffentlichen Gottesdiensten in der Kirche begrüßen. Darüber freuen wir uns.

Unser nächster Gottesdienst findet am Sonntag, 17. Mai 2020 um 10.00 Uhr in der Kirche in Trais-Horloff statt.

Natürlich müssen wir einiges berücksichtigen, damit wir die Gefahr einer Ansteckung mit COVID-19 so niedrig wie möglich halten.

Es dürfen sich in der Kirche nicht mehr als 25 Personen aufhalten. Damit Sie sich nicht auf den Weg machen, um dann an der Tür gesagt zu bekommen, dass Sie nicht mehr herein können, möchten wir Sie bitten, Ihren Besuch anzumelden.

Bitte rufen Sie dafür die folgende Telefonnummer an: 06402 – 6156.

Hinterlassen Sie dort bitte Ihren Namen, Ihre Anschrift und Ihre Telefonnummer. Wir müssen jeden Besucher schriftlich erfassen und die Daten für 21 Tage aufbewahren.

Vor Ort wird es dann weitere Hinweise geben. Denken Sie bitte daran, einen Mund-/Nasenschutz mitzubringen!

Wir freuen uns trotz dieser etwas gewöhnungsbedürftigen Umstände, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.

Ostern fällt nicht aus

„Stell Dir vor, es ist Ostern und Du feierst keine Gottesdienste.“ Noch vor ein paar Wochen hätte ich diese Aussage für eine abstruse Fantasterei gehalten. Ostern ohne Gottesdienste – was kommt als nächstes? Weihnachten absagen? Aber genau das ist es, was passiert ist. Ich bin Christ und Ostern ist für mich sichtbarer Ausdruck dessen, um was sich mein ganzer Glaube dreht. Jesus Christus ist gestorben am Kreuz und am dritten Tag auferstanden von den Toten. Und auch wenn ich jetzt ausgelacht werde: Das ist genau das, worauf auch ich hoffe – Auferstehung von den Toten. Dass also Ostern nicht auf übliche Weise gefeiert wird, ist für mich sehr schmerzhaft. Sie empfinden das vielleicht ähnlich.

Umso wichtiger ist es, diese Zeit ganz bewusst für mich zu Hause nachzuvollziehen. Normalerweise wird ja alles durch das große Ritual begleitet, das am Palmsonntag beginnt, Donnerstag dann die Feier des letzten Abendmahls, Karfreitag die Erinnerung an den Tod Jesu mit dem Ende der Orgelmusik, mit dem Ausbleiben des Glockengeläuts, mit dem Verlöschen der Kerzen in der trostlos ungeschmückten Kirche. Und dann! Die Auferstehung am Sonntag, das Wiedereinsetzen des Lebens mit all der wunderbaren kirchlichen Symbolik: Licht, Musik, feierlicher Gesang, Schmuck, Beieinandersein. All das muss diesmal ganz privat, in kleinem Kreis, stattfinden. Untergehen sollte es nicht.

Wenn Sie mitmachen wollen, hier ein paar Vorschläge:

Gehen Sie den Stationenweg, den Claudia Dörfler in Trais-Horloff aufgebaut hat.
Die letzte Station ist die Kirche. Holen Sie sich aus der Kirche eine Osterkerze ab. Sie stehen gleich vorne. Nehmen Sie diese Kerze mit nach Hause und zünden Sie sie an. Wenn Sie nicht in die Kirche kommen können, nehmen Sie eine andere Kerze zur Hand.

Lesen Sie in den nächsten Tagen die Passions- und Ostergeschichte in der Bibel! Im Markusevangelium, Kapitel 14 geht es los. Vielleicht machen Sie ein kleines Ritual daraus: Kerze anzünden, dazu sprechen: „Unser Herr Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Dann in der Bibel lesen. Vielleicht in Lied singen, ein Gebet sprechen (z.B. das Vaterunser).

Am Gründonnerstag konzentrieren Sie sich auf das Abendessen. Erleben Sie es ganz bewusst, vielleicht im engsten Kreis der Familie, vielleicht allein für sich. Wie dankbar können wir doch sein, dass wir leben und Nahrung haben.

Am Karfreitag um 15.00 Uhr werden in Trais-Horloff zum letzten Mal die Glocken läuten. Dazu passt folgender Text: Markusevangelium 15. Kapitel, Verse 20-39. Zur Lektüre könnte wieder die Kerze brennen.

Danach Grabesstille bis Ostersonntag. Löschen Sie die kleine Kerze bis Ostersonntag! Wenn Sie sie auspusten, denken Sie an Jesus! Es ist außerdem Usus, am Karfreitag auf Fleisch zu verzichten.

Am Ostersonntag um 5.30 Uhr werde ich in der Kirche die Osterkerze entzünden und dazu das Exsultet singen. Wenn alles klappt, können Sie ab 5.30 über das Internet dabei sein. (http://www.kirchetrais.de). Wenn die Glocken dann wieder läuten, zünden Sie Ihre Kerze wieder an und denken Sie an Jesus und daran, was er allen verheißt, die an ihn glauben: Rettung vom Tod und ewiges Leben! Der Herr ist auferstanden! Halleluja!

Ich hoffe, Sie feiern auf diese – oder eine andere Art – das Osterfest mit!

Alles Gute und Gottes Segen!
Pfr. Martin Möller

Klick Dich Raus!

Klck Dich Raus

KLICK DICH RAUS! – Ganz ohne Ansteckungsrisiko. Für Jugendliche, die in Zeiten von Coronavirus unter Leute wollen. Jeden DIENSTAG ab 16.00 bei #Discord discord.gg/jN7QANK #discordapp #kirche @kirchetrais #digitalekirche #flattenthecurve #coronavirus #jugend #jugendarbeit

Bereitet Euch vor! (Geistliches Prepping)

von Pfr. Martin Möller

„Wir müssen uns vorbereiten!“, haben sie geschrieben. „Wir müssen auf das Schlimmste vorbereitet sein!“

Noch vor ein paar Wochen haben wir über die „Prepper“ und „Doomsdayer“ köstlich amüsiert. Eine etwas seltsame Gruppe, die sich gerne vorbereitet. Und zwar auf das Schlimmste, vorzugsweise auf den Weltuntergang. Stolz präsentieren sie auf Youtube ihre angelgten Vorräte. Monatelang würden sie – zum Beispiel bei einem Nuklearkrieg – überleben. Ohne Hilfe von außen. Noch vor kurzem haben alle über ihre abseitigen Ideen gelacht. Heute lacht keiner mehr.

Stattdessen wird uns klar: Vorbereitung scheint eine ganz gute Sache zu sein.
Natürlich sagen wir ganz reflexartig: Auf dieses Szenario konnte man sich nicht vorbereiten. Weiß ich nicht so genau. Diese seltsamen Prepper waren in der Schlange im Supermarkt nicht zu sehen. Mir sind die richtig sympatisch geworden.

Außerdem habe ich so überlegt: Wir Christen sind ja auch Prepper. Gut, wir sind jetzt nicht so sehr an Klopapier und Hülsenfrüchten interessiert. Aber wir sind irgendwie geistliche Prepper: „Du musst im jetzigen Leben, … damit im ewigen Leben…“ Jesus war ein großer Freund des Prepping: Wir erinnern uns an das Gleichnis mit den Jungfrauen und ihren Lampen. Im Hier und Jetzt verantwortlich handeln, damit in der Zukunft nicht alles den Bach runter geht. Ist doch gar nicht so schlecht, die Idee.
Das ist nicht das einzige, was wir mit den Preppern gemeinsam haben: Auch über uns lacht man oft und mehr oder weniger herzlich.

Aber jetzt! Jetzt ist unser großer Moment da. Endlich stoßen wir mit dem Prepping auf offene Ohren. Denn jeder, der die Klopapierregale sieht, weiß: Prepping ist der Trend. Jetzt lacht keiner mehr. Ganz im Gegenteil: Der Spaß ist, wenn es um Nudeln und Hygieneartikel geht, vorbei. Vorbei, vorbei!

Und deshalb, liebe Brüder und Schwestern, ist der Moment da, unsere Botschaft deutlich zu sagen:

Geistliches Prepping: Bereitet Euch vor!

Bereitet Euch darauf vor, dass schon bald, ja, wir werden es noch erleben, das Leben wieder in gewohnten Bahnen weitergehen wird. Wir werden es noch erleben, dass die Clubs und Bars und Kinos und Kirchen wieder öffnen. Wir werden es noch erleben, dass sich das pulsierende Leben wieder in die Straßen ergießt, dass Spielplätze wieder gefüllt und Synoden wieder abgehalten werden. Wir werden es noch erleben, dass Shopping und Geld verdienen und Geschäftsreisen und Machen-Machen-Machen! wieder erlaubt sind. Wir werden es noch erleben, dass Nudeln und Klopapier wieder in den Regalen stehen und nicht mehr im Kassenraum bewacht werden müssen. Ja, all das und noch vieles mehr wird noch zu unseren Lebzeiten wieder zu sehen sein. Ihr dürft mich dereinst zitieren.

Bereitet Euch darauf vor! Ihr habt ja jetzt dazu ein wenig Zeit. Mal in Euch zu gehen, mal zu überlegen, welche Richtung das Leben so nehmen soll, mal zu überlegen, was für eine Art von Mensch ihr eigentlich sein wollt, mal ein Gespräch mit Gott zu suchen über Gott und die Welt, mal darüber nachzudenken, welche Verantwortung jeder einzelne trägt für das große Ganze und für sich.

Und all das solltet Ihr jetzt – ganz schnell – erledigen, denn: – Die Zeit ist nahe, liebe Brüder und Schwestern, wo alles wieder so sein wird – wie immer.

Infos zum Coronavirus

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Kirchengemeinde,

weil auch wir einen Beitrag zur raschen Eindämmung des Coronavirus leisten wollen, fallen bis auf Weiteres ALLE Veranstaltungen – AUCH die GOTTESDIENSTE – aus.

Sicherlich haben Sie in den Nachrichten gesehen oder gelesen, dass in Hessen die Gottesdienste wieder erlaubt sind.

Vielen Menschen fehlt die Gemeinsamkeit in der Kirche und die Gottesdienstfeier am Sonntag. Besonders zu Ostern konnte man deutlich merken, dass da eine große Lücke klafft.

Nun also ein Lichtstreif am Horizont.

Jetzt fragen Sie sich: Wann finden die Gottesdienste wieder in unserer Kirche statt?

Allerfrühestens am 10. Mai, wahrscheinlicher ist der 17. Mai.

Warum diese Verzögerung?

Zusammen mit der Erlaubnis, Gottesdienste zu feiern, haben wir einen Katalog von Richtlinien und Anforderungen erhalten, unter welchen Bedingungen genau wir Gottesdienste in der Kirche feiern dürfen.

Ich will Sie jetzt nicht mit den Einzelheiten langweilen, aber eines steht fest: Für eine kleine Kirche wie die unsrige wird das Gottesdiensterlebnis recht gewöhnungsbedürftig aussehen. Singen zum Beispiel ist nicht erlaubt.

Bevor Gottesdienste überhaupt wieder aufgenommen werden dürfen, muss der Kirchenvorstand über ein Schutzkonzept beraten und dieses beschließen und umsetzen.

Sie merken schon: Die Hürden sind extra hoch. Man kann auch Dinge erlauben und sie dann durch Auflagen sehr, sehr erschweren. Das ist hier der Fall.

Ich möchte sie daher weiter um Geduld bitten. Der Kirchenvorstand trifft sich am 7. Mai unter den selben Hygienebedingungen, wie sie für Gottesdienste gelten würden.

In dieser Sitzung werden wir beraten, ob und wie wir die Anforderungen umsetzen können.

Nach der Sitzung werde ich sie wieder auf dem Laufenden halten.

Ich möchte Sie bitten, bis dahin die digitalen Angebote aus unserer Region zu nutzen. Es gibt kaum einen Kollegen und eine Kollegin in unserer Umgebung, die nicht schon irgendwie einen Gottesdienst, eine Andacht oder ähnliches im Internet stehen hat.

Über die verschiedenen Homepages unser Kirchengemeinden werden Sie sicherlich fündig.

Und natürlich freue ich mich ganz besonders, wenn Sie hier bei uns einen Gottesdienst oder eine Andacht schauen und hören auf den verschiedenen Wegen und Plattformen, die wir ermöglichen.

Unsere Gottesdienste: http://www.kirchetrais.de/category/gottesdienste/

Alle Texte zu den Andachten: https://www.martinmoeller.info/

Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und Gottes Segen in dieser schwierigen Zeit, die uns allen Entbehrungen und Geduld abverlangt. Bleiben Sie gesund!

Herzlich Ihr
Pfarrer Martin Möller

Die Kirche bleibt für die persönliche Andacht täglich von 9.00-18.00 Uhr geöffnet.  Andachten zum Mitnehmen finden Sie in der Kirche rechts. 

Die aktuelle Andacht können Sie sich vorlesen lassen unter 06402-5080667.

Predigten und Andachten sowie aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter www.kirchetrais.de sowie auf Twitter und Instagram unter @kirchetrais und auf unserer Facebook-Seite.

Adventskonzert in der Kirche Trais-Horloff

Am 2. Advent fand in der evangelischen Kirchengemeinde Trais-Horloff das alljährliche und festliche Adventskonzert statt. Die Zuhörerinnen und Zuhörer konnten sich an der Musik der Chöre des Gesangvereins Inheiden erfreuen. Der Männerchor überzeugte mit adventlichen und weihnachtlichen Klängen. Der gemischte Chor Takt 17 beleuchtete die lustigen Seiten rund um Weihnachten. Auch die Kinderchöre Seesternchen und Sound of Sea haben unter der Leitung von Frau Olga Hasse die Besucher der Kirche mit winterlichen Klängen erfreut. Im Anschluss an das Konzert hatte die Kirchengemeinde Trais-Horloff zu einem Umtrunk in das Gemeindehaus geladen, um den Abend bei Glühwein und Hessenpunsch ausklingen zu lassen. Pfr. Martin Möller bedankte sich in seinem Grußwort bei den Sängerinnen und Sängern und schickte schon einmal voraus: „Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.“

Adventskonzert Trais-Horloff 2019

Unsere Weihnachtskrippe wird 30 Jahre alt

Weihnachtskrippe in Inheiden

Einladung

Unsere Weihnachtskrippe wird 30 Jahre alt!

Diesen Anlass feiern wir in einem Familien-Gottesdienst am 3. Advent,
dem 15. Dezember 2019, um 10.00 Uhr in der Kirche in Trais-Horloff.
Dazu laden wir Sie ganz herzlich ein.

Ohne ihre Mitwirkung bei der Herstellung der Hauptdarsteller der Weihnachtskrippe vor 30 Jahren könnten wir diesdes Jubiläum nicht feiern. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diesen Gottesdienst mit uns feiern.

Ottraud Tag, Pfr. Martin Möller